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Altona teuerster Wohnbezirk Hamburgs: Jetzt schneller bauen!

Die Angebotsmieten in Altona steigen weiter. Nach aktuellen Zahlen von JLL ist Altona mit durchschnittlich 17,10 Euro pro Quadratmeter inzwischen der teuerste Hamburger Bezirk bei Bestandswohnungen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 5,3 Prozent.

Die hohe Nachfrage zeigt einerseits, wie attraktiv Altona als Wohnort ist. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig darf diese Attraktivität nicht dazu führen, dass Wohnen hier für immer mehr Menschen unbezahlbar wird. Solange die Nachfrage das vorhandene Angebot übersteigt, bleibt der Druck auf die Mieten hoch. Deshalb müssen wir das Wohnungsangebot weiter erhöhen.

Constantin Jebe, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion Altona, sagt: „Wir haben in Altona nicht zu wenig Wohnungen auf dem Papier. Wir haben zu viele Wohnungen, die nur auf dem Papier stehen. Science City, Mitte Altona und das Holsten-Areal müssen schneller vom Plan zur Baustelle werden. Mit Hamburg-Standard und Bau-Turbo haben wir die Instrumente dafür. Jetzt müssen wir sie konsequent nutzen, schneller genehmigen und günstiger bauen.“

Altona hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Wohnungsbau möglich ist. Jetzt gilt es, diesen Weg konsequent fortzusetzen und insbesondere die großen geplanten Quartiere schneller umzusetzen. Denn mehr Wohnraum vergrößert das Angebot und hilft damit, den Druck auf dem Altonaer Wohnungsmarkt zu reduzieren.