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Umweltbildung für alle Kinder: FDP will Hürden im Klövensteen abbauen

15 Euro für Erwachsene, 9 Euro für Kinder – ein kostenpflichtiges Naturerlebnis im Wildgehege Klövensteen war für die FDP-Fraktion der Anlass, die soziale Zugänglichkeit der Bildungsangebote insgesamt auf den Prüfstand zu stellen.

Die Antwort des Bezirksamtes auf eine Kleine Anfrage der FDP zeigt: Ob die Bildungs- und Naturerlebnisangebote tatsächlich alle Zielgruppen erreichen, kann derzeit nicht belastbar beurteilt werden. Weder werden Daten zur Auslastung noch zur sozialen Zusammensetzung der Teilnehmenden erhoben. Ob Gebühren Familien von einer Teilnahme abhalten, bleibt damit offen.

Für die FDP ist klar: Öffentliche Umweltbildung muss allen Kindern offenstehen. Deshalb beantragt die Fraktion in der heutigen Bezirksversammlung mehr Transparenz, nachvollziehbare Kriterien für Entgelte und einen einfachen Zugang zu Ermäßigungen.
Die FDP fordert deshalb:
Transparenz, welche Angebote dauerhaft kostenfrei sind und nach welchen Kriterien Entgelte erhoben werden.
Unbürokratische Ermäßigungen oder Freiplätze für Familien mit Hamburg-Pass, Alleinerziehende und Familien in besonderen sozialen Belastungslagen.
Eine bessere Bekanntmachung der Angebote über Schulen, Familienzentren, den Hamburger Kinderferienpass und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit.
Eine regelmäßige Überprüfung, ob die Angebote tatsächlich die angestrebten Zielgruppen erreichen.
Dazu erklärt die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, Katharina Blume:
„Natur- und Umweltbildung muss für alle Kinder zugänglich sein – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Genau das ist der Anspruch des Bezirksamtes. Dann muss es aber auch belegen können, dass dieser Anspruch in der Praxis erfüllt wird.“
Blume weiter:
„Wir beharren nicht auf durchgehend kostenlosen Angeboten. Aber wir wollen Transparenz, nachvollziehbare Gebühren und unkomplizierte Unterstützung dort, wo Familien sie brauchen. Gute Sozialpolitik basiert auf Fakten – nicht auf Vermutungen.“

Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
📧 katarina.blume@fdp-hh.de
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Deutschland spielt. Altona diskutiert Verbote. - FDP bringt Antrag gegen überzogene WM-Vorgaben des Bezirksamts ein

Während am Donnerstagabend Millionen Menschen gemeinsam das nächste Deutschlandspiel verfolgen, beschäftigt sich die Bezirksversammlung Altona mit einem Schreiben des Bezirksamts, das Gastronomen bereits vor dem Anpfiff mit Verboten und Sanktionsandrohungen konfrontiert.
Für die FDP-Fraktion ist das ein völlig falsches Signal.
Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Fraktion Altona, erklärt:
„Ausgerechnet am Tag des nächsten Deutschlandspiels reden wir in Altona darüber, wie gemeinsames Fußballschauen begrenzt werden kann. Treffender kann man den Unterschied zwischen Lebensfreude und Bürokratie kaum beschreiben.“

„Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist kein Störfall. Sie ist ein Fest der Gemeinschaft. Eine gute Verwaltung fragt zuerst: Was können wir möglich machen? Und nicht: Was können wir untersagen?“

Mit ihrem Antrag fordert die FDP keine Sonderrechte, sondern Augenmaß bei der Anwendung der bestehenden Ermessensspielräume während der Fußball-Weltmeisterschaft.
„Uns wird jetzt erklärt, die Gastronomie habe sich dieses Schreiben gewünscht. Ich kenne jedenfalls keinen Gastronomen, der beim Bezirksamt um ein Warnschreiben mit Verboten und Sanktionsandrohungen bittet. Das überzeugt mich nicht – Fußball lebt von Emotionen, nicht von Vorwarnungen und Verbotssignalen im Amtsstubenmodus. “

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Katarina Blume
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Sommerferien auf dem Abstellgleis – DB InfraGO lässt Urlaubsreisende im Stich

Zur wochenlangen Einstellung des Autozugverkehrs in Hamburg-Altona während der Sommerferien erklärt die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, Katarina Blume:
„Die Einstellung des Autozugverkehrs mitten in den Sommerferien ist für viele Familien und Urlauber ein Schlag ins Gesicht. Betroffen sind nicht nur Hamburgerinnen und Hamburger, sondern Reisende aus ganz Norddeutschland, die ihre Anreise über Hamburg seit langem geplant haben. Für viele beginnt der Urlaub nun mit Chaos, Unsicherheit und erheblichen Zusatzkosten.“

Blume kritisiert insbesondere das Vorgehen der Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO:
„Solche Baumaßnahmen entstehen nicht kurzfristig, sondern werden über Jahre vorbereitet. Umso skandalöser ist es, dass die Auswirkungen auf die Reisenden offenbar kaum berücksichtigt wurden. Bei DB InfraGO entsteht der Eindruck, dass man in einer eigenen Planungswelt lebt und völlig aus den Augen verloren hat, welche Folgen solche Entscheidungen für die Menschen haben.“

Besonders kritisch sieht Blume die Informationspolitik der Deutschen Bahn:
„Wenn diese Sperrung seit Jahren absehbar war, muss die Deutsche Bahn erklären, ab wann ihr die Einschränkungen bekannt waren und warum Reisende ihre Fahrten offenbar trotzdem noch buchen konnten. Das ist eine Frage des Verbraucherschutzes. Die Menschen dürfen nicht den Eindruck gewinnen, dass sie von der Deutschen Bahn durch die Manege geführt werden.“

Mit Blick auf die Bauarbeiten an der Sternbrücke ergänzt Blume:
„Die FDP-Fraktion hat erst vor wenigen Tagen eine bessere Koordinierung der Großbaustellen und eine stärkere Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger eingefordert. Die aktuelle Sperrung des Autozugverkehrs bestätigt leider genau das, wovor wir gewarnt haben. Jetzt sind neben Pendlerinnen und Pendlern auch tausende Urlaubsreisende betroffen. Es reicht nicht, jede Baustelle isoliert zu betrachten. Wer Großprojekte über Jahre plant, muss die Auswirkungen auf die Menschen insgesamt in den Blick nehmen und die Maßnahmen entsprechend koordinieren.“

Abschließend richtet Blume den Blick auf die Verantwortung des Bundes:
„Die Deutsche Bahn gehört zu 100 Prozent dem Bund. Gerade deshalb muss sie sich an einem besonders hohen Maßstab messen lassen. Die Verantwortung trägt am Ende die Deutsche Bahn als bundeseigener Konzern. Ein bundeseigener Konzern darf die Auswirkungen seiner Entscheidungen auf die Bürgerinnen und Bürger nicht aus dem Blick verlieren. Es reicht nicht, sich auf technische Notwendigkeiten zurückzuziehen. Gute Infrastrukturpolitik bedeutet auch, verlässlich, transparent und verbraucherorientiert zu handeln. Dieser Verantwortung wird die Deutsche Bahn hier nicht gerecht.“
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Katarina Blume
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Wir laufen sehenden Auges in eine Staukatastrophe

Die FDP-Fraktionsvorsitzende Katarina Blume, kritisiert die geplante sechswöchige Sperrung im Zuge der Erneuerung der Sternbrücke scharf.
„Die Stresemannstraße ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Hamburgs. Tausende Pendlerinnen und Pendler sind jeden Tag auf diese Achse angewiesen. Wer glaubt, eine sechswöchige Sperrung werde ohne massive Folgen bleiben, unterschätzt die Auswirkungen gewaltig.“
Gerade beim Schwerlastverkehr droht Chaos. Die Erfahrung zeigt, dass viele Fahrzeuge zunächst ihren Navigationssystemen folgen. Darauf hat die Verkehrsbehörde kaum Einfluss. Es ist absehbar, dass sich Staus und Fehlverkehre weit über den eigentlichen Baustellenbereich hinaus ausbreiten werden.
Sechs Wochen sind für eine der wichtigsten Verkehrsadern Hamburgs eine enorme Belastung. Es drängt sich die Frage auf, warum diese Arbeiten nicht in einem deutlich kürzeren Zeitraum organisiert werden konnten.
Großbaustellen werden selten früher fertig als geplant. Deshalb fürchte ich, dass die angekündigten sechs Wochen am Ende nicht das letzte Wort sein.
Die Verkehrsbehörde muss jetzt erklären, wie sie verhindern will, dass Hamburg in eine Staukatastrophe gerät. Bislang sehe ich mehr Zweckoptimismus als belastbare Antworten.“
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Katarina Blume
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Foto: Vitaly Gariev

Zur Fußball-WM muss niemand zum Jubeln in den Keller gehen

Die FDP-Fraktion Altona fordert das Bezirksamt auf, während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vorhandene Ermessensspielräume mit Augenmaß zu nutzen. Hintergrund ist ein Schreiben des Bezirksamts Altona an Gastronomiebetriebe, in dem selbst während der Weltmeisterschaft Tonübertragungen im Außenbereich grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Die FDP zeigt sich irritiert darüber, dass ein derart weitreichendes Schreiben ohne vorherige politische Abstimmung veröffentlicht wurde.
„Eine Fußball-Weltmeisterschaft lebt von Gemeinschaft, Emotionen und dem gemeinsamen Erleben. Wer glaubt, die Hamburger müssten zum Fußballschauen, Jubeln und Feiern in den Keller gehen, hat den Charakter eines solchen Sportereignisses nicht verstanden“, erklärt Constantin Jebe, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion Altona.

Mit einem Antrag in der Bezirksversammlung fordert die FDP eine pragmatische und verhältnismäßige Verwaltungspraxis. Kurzfristiger Torjubel oder emotionale Reaktionen dürfen nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssen im Zusammenhang mit einem zeitlich begrenzten internationalen Sportgroßereignis bewertet werden.
„Besonders irritierend ist, dass das Bezirksamt bereits weitreichende Vorgaben kommuniziert, ohne dass hierzu eine politische Diskussion stattgefunden hat. Die Bezirksversammlung sollte die Gelegenheit haben, sich mit diesem Thema zu befassen, bevor den Bürgern und Gastronomen signalisiert wird, dass während einer Fußball-Weltmeisterschaft praktisch kein gemeinsames Erleben im Außenbereich möglich sein soll.“
Die FDP setzt sich für einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Interessen der Anwohner und dem Wunsch vieler Bürger ein, die Spiele gemeinsam mit Freunden, Familie und Nachbarn zu verfolgen.

„Wir wollen keine Sonderrechte und keine rechtsfreien Räume. Aber eine Weltmeisterschaft findet nur alle vier Jahre statt. Hamburg sollte den Menschen ermöglichen, dieses Ereignis gemeinsam zu erleben – statt den Eindruck zu vermitteln, gemeinsames Feiern sei unerwünscht.“

Der Antrag wird in der Sitzung der Bezirksversammlung am 25. Juni 2026 eingebracht.

Foto: Alina Kuptsova auf Pixabay

Mit der Planung für die Mörkenstraße ist eine rote Linie überschritten

Die FDP-Fraktion Altona fordert eine Überarbeitung der Planungen für die Radroute 1 in der Mörkenstraße. Nach Auffassung der Liberalen werden die besonderen Anforderungen des Gesundheitsstandortes Struensee-Haus bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Insbesondere vor dem Hintergrund der erst kürzlich und mit erheblichem Aufwand ausgebauten Radverkehrsverbindung in der Königstraße ist die geplante Maßnahme aus Sicht der FDP-Fraktion nicht verhältnismäßig.
Dazu Katarina Blume, FDP-Fraktionsvorsitzende:
„Mit dieser Planung ist eine rote Linie überschritten. In Hamburg entsteht zunehmend der Eindruck, dass bei verkehrspolitischen Entscheidungen nur noch die Interessen des Radverkehrs zählen. Wer die Erreichbarkeit eines zentralen Gesundheitsstandortes verschlechtert, obwohl wenige Meter entfernt, bereits eine leistungsfähige Radverkehrsverbindung vorhanden ist, hat das notwendige Augenmaß verloren.
Wer vor Ort plant, muss die Realität vor Ort kennen. Das Struensee-Haus ist kein beliebiger Standort, sondern ein zentraler medizinischer Versorgungsstandort für Altona. Gerade deshalb erwarten wir, dass die berechtigten Hinweise aus dem Beteiligungsverfahren ernst genommen und die Planungen entsprechend angepasst werden.
Die Förderung des Radverkehrs darf nicht zum Selbstzweck werden. Die Interessen von Patientinnen und Patienten sowie eine verlässliche medizinische Versorgung müssen bei allen verkehrspolitischen Maßnahmen angemessen berücksichtigt werden. Für Radfahrerinnen und Radfahrer wäre die Nutzung der bereits vorhandenen Strecke über die Königstraße lediglich mit einem geringfügigen Umweg verbunden. Angesichts der bereits vorhandenen Infrastruktur ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet an einem sensiblen Gesundheitsstandort Einschränkungen in Kauf genommen werden sollen.“
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Katarina Blume
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Windkraft in der Feldmark: FDP fordert Kurswechsel des Senats

FDP-Fraktion Altona lehnt Windräder in der Sülldorfer/Rissener Feldmark ab – Klimaschutz braucht Akzeptanz, Augenmaß und verlässliche Planung

Die FDP-Fraktion Altona lehnt den Bau von Windkraftanlagen in der Sülldorfer/Rissener Feldmark ab. Die Feldmark ist kein planerischer Restposten, sondern ein ökologisch wertvoller Landschaftsraum, ein wichtiger Biotopverbund, ein landwirtschaftlich geprägter Freiraum und ein identitätsstiftender Teil des Hamburger Westens.
„Windkraftausbau braucht Augenmaß, Standortqualität und Akzeptanz. Wer in einer dicht besiedelten Großstadt ausgerechnet wertvolle Feldmarkflächen zum Ziel erklärt, macht es sich zu einfach. Klimaschutz darf nicht gegen Naturschutz und gute Stadtentwicklung ausgespielt werden“, erklärt Kristina von Ehren, Abgeordnete der FDP-Fraktion Altona.
Die Sülldorfer/Rissener Feldmark wurde über Jahrzehnte bewusst als zusammenhängender Freiraum gesichert. Mit dem Bebauungsplan Rissen 44/Sülldorf 18/Iserbrook 26 wurde ein mühsam erarbeiteter Ausgleich zwischen Landwirtschaft, Natur- und Artenschutz, Landschaftsentwicklung und Naherholung festgeschrieben. Diese langfristige planerische Grundentscheidung darf nicht durch eine grobschlächtige Flächenpolitik wieder aufgehoben werden.
Hinzu kommt: Windkraftanlagen wären kein punktueller Eingriff. Für Bau, Betrieb und Wartung wären schwerlastfähige Zuwegungen, Kranstellflächen, Netzanschlüsse und weitere technische Erschließungen erforderlich. Gerade in einem sensiblen Raum mit Knicks, Gräben, Biotopen und angrenzenden Schutzgebieten würde dies den Charakter der Feldmark dauerhaft verändern.
Besonders kritisch sieht die FDP-Fraktion, dass der Senat offenbar nicht bereit ist, alle rechtlichen und planerischen Alternativen ernsthaft auszuschöpfen. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz eröffnet grundsätzlich die Möglichkeit, Flächenbeitragswerte zwischen Bundesländern über Staatsverträge anzupassen. Gerade für einen Stadtstaat mit begrenzten Flächen und besonders hohen Nutzungskonflikten muss eine solche Prüfung selbstverständlich sein.
„Wenn es rechtlich möglich ist, mit Nachbarländern über Flächenbeiträge zu sprechen, dann darf Hamburg diesen Weg nicht vorschnell politisch vom Tisch wischen. Der Senat darf nicht so tun, als bliebe nur der Griff in die Feldmark. Gerade in einem Stadtstaat muss man intelligenter planen als mit dem Lineal über der Karte“, so von Ehren weiter.
Die FDP-Fraktion steht zum Ausbau erneuerbarer Energien. Gerade deshalb darf der Windkraftausbau nicht an Akzeptanz verlieren. Wer sensible Natur- und Landschaftsräume ohne überzeugende Abwägung in den Fokus nimmt, befeuert unnötig Konflikte und schwächt die Zustimmung zur Energiewende.
Die FDP-Fraktion fordert den Senat daher auf, auf Windvorrangflächen in der Sülldorfer/Rissener Feldmark zu verzichten, besser geeignete Standorte zu prüfen und Kooperationsmöglichkeiten mit angrenzenden Bundesländern transparent darzustellen.
„Erneuerbare Energien sind wichtig. Aber gute Energiepolitik beginnt nicht damit, bestehende Konflikte zu verschärfen und langfristige Planungsentscheidungen zu entwerten. Wer Akzeptanz will, muss nachvollziehbar planen, Alternativen prüfen und sensible Naturräume schützen“, erklärt von Ehren abschließend.

Kontakt:
Kristina von Ehren, Abgeordnete der FDP-Fraktion Altona
E-Mail: kristina.vonehren@fdp-altona.de
Mobil: +49 177 2900010

Foto: Yassir Abbas auf Pexels

Pressemitteilung der FDP Fraktion in der Bezirksversammlung Altona. Gut gemeint, nicht gut gemacht

Zu den Ergebnissen des Bürgerrats Mobilität in Blankenese erklärt die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Katarina Blume:

„Die Bürgerinnen und Bürger, die sich im Bürgerrat engagiert haben, verdienen Respekt und Anerkennung. Viele der eingebrachten Ideen sind konstruktiv, diskussionswürdig und zeigen, wie groß das Interesse an einer guten Zukunft für Blankenese ist.

Umso bedauerlicher ist es, dass die öffentliche Debatte nun vor allem von der Forderung nach einer weitgehenden Verkehrsberuhigung beziehungsweise Verdrängung des Verkehrs aus der Bahnhofstraße geprägt wird. Diese Forderung polarisiert und überlagert zahlreiche andere Vorschläge, über die man durchaus sachlich diskutieren könnte.

Die gestrige Vorstellung der Ergebnisse hat leider bestätigt, was viele Beteiligte bereits befürchtet hatten: Dieses Pilotprojekt wurde nicht mit der Konsequenz und den Ressourcen ausgestattet, die ein solches Verfahren benötigt. Wer neue Beteiligungsformate erproben will, muss sie professionell organisieren und finanziell solide hinterlegen. Bürgerbeteiligung auf Sparflamme ist kein Erfolgsmodell.

Die Ergebnisse legen nahe, dass bei der Steuerung, Moderation und fachlichen Begleitung des Verfahrens durchaus Verbesserungspotenzial bestand. Auch darüber muss nun offen gesprochen werden. Zu einer ehrlichen Bilanz gehören nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen sie entstanden sind.

Unabhängig davon bleibt unsere grundsätzliche Skepsis bestehen. Ausgerechnet Blankenese als Pilotstandort auszuwählen, halten wir weiterhin für einen Denkfehler. Kaum ein anderer Stadtteil Hamburgs verfügt über eine vergleichbar aktive Bürgergesellschaft. Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden, Gewerbetreibende, Ehrenamtliche und engagierte Nachbarschaften prägen den Stadtteil seit Jahrzehnten.

Blankenese ist innovativ, zukunftsgewandt und offen für neue Ideen. Gerade deshalb braucht dieser Stadtteil keine künstlichen Parallelstrukturen, um Bürgerbeteiligung zu organisieren. Beteiligung findet hier seit Generationen statt.

Für die FDP ist zugleich vollkommen klar: Einer Verkehrsberuhigung der Bahnhofstraße in ihrer Funktion als Einkaufsstraße, Versorgungszentrum und zentralen Treffpunkt des Stadtteils werden wir nicht zustimmen. Die Bahnhofstraße ist das Herz Blankeneses. Ihre Erreichbarkeit für Kunden, Anwohner, Gewerbetreibende, Dienstleister und Besucher ist eine Grundvoraussetzung für ihre Lebendigkeit. Wer den Verkehr aus der Bahnhofstraße verdrängen will, schwächt am Ende genau die Strukturen, die Blankenese attraktiv und lebenswert machen.

Wir teilen ausdrücklich die Auffassung vieler engagierter Akteure vor Ort, dass die Ergebnisse nun ohne parteipolitische Verhärtungen und ohne vorschnelle Festlegungen diskutiert werden sollten. Gute Vorschläge verdienen eine faire Prüfung. Schlechte Vorschläge müssen kritisiert und verworfen werden dürfen.

Das Fazit fällt deshalb negativ aus: Ein Pilotprojekt, das organisatorisch, finanziell und konzeptionell hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben ist. Gut gemeint war es. Gut gemacht war es leider nicht.“

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Katarina Blume
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FDP Altona alarmiert über drastischen Rückgang von Hygienekontrollen!

Die Zahl der Hygienekontrollen in gastronomischen Betrieben und im Lebensmittelhandel im Bezirk Altona ist in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Das geht aus einer Anfrage der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona hervor. Während 2023 noch 1.451 planmäßige Kontrollen durchgeführt wurden, waren es 2025 nur noch 977 – ein Rückgang um rund ein Drittel.

Besonders auffällig ist zudem die Entwicklung bei anlassbezogenen Kontrollen, also Überprüfungen aufgrund von Beschwerden oder konkreten Verdachtsfällen: Ihre Zahl sank von 74 im Jahr 2023 auf lediglich 24 im Jahr 2024. 2025 wurden 55 solcher Kontrollen durchgeführt.

„Lebensmittelhygiene ist keine Nebensache, sondern zentraler Verbraucherschutz“, erklärt Katarina Blume, FDP-Fraktion Altona. „Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass Speisen und Getränke in Restaurants, Imbissen, Cafés oder Supermärkten hygienisch einwandfrei angeboten werden.“

Die FDP betont ausdrücklich, dass die große Mehrheit der gastronomischen Betriebe verantwortungsvoll arbeite und hohe Standards einhalte. Gerade diese Betriebe hätten ein berechtigtes Interesse an funktionierenden Kontrollen und fairen Wettbewerbsbedingungen.

„Wer sauber arbeitet und in Qualität investiert, darf nicht gegenüber schwarzen Schafen benachteiligt werden“, so Blume weiter.

Nach Angaben des Bezirksamts stehen inzwischen weniger personelle Kapazitäten für Routinekontrollen zur Verfügung. Zudem könne nicht nachvollzogen werden, ob vorgesehene Kontrollintervalle tatsächlich eingehalten wurden. Die personellen Ressourcen wurden in den vergangenen Jahren reduziert; gleichzeitig kam es zu unbesetzten Stellen und langfristigen Ausfällen.

„Wenn Hygienekontrollen deutlich seltener stattfinden, steigt das Risiko, dass Probleme zu spät erkannt werden. Das kann gesundheitliche Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher haben – von Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu Lebensmittelvergiftungen.“

Auch das Bezirksamt selbst sieht weiteren Handlungsbedarf und verweist auf notwendige Verbesserungen bei personeller und finanzieller Ausstattung.

Die FDP-Fraktion fordert deshalb eine Stärkung der Lebensmittelüberwachung in Altona. Regelmäßige und wirksame Kontrollen seien ein elementarer Bestandteil des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und zugleich wichtig für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort und die vielen seriös arbeitenden Betriebe im Bezirk.

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Katarina Blume
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Parkplatzabbau ohne Alternativen: FDP kritisiert Verkehrsbehörde.

Im Zuge der geplanten verkehrlichen Neuordnung der Elbchaussee zwischen Parkstraße und Liebermannstraße sollen zahlreiche Parkmöglichkeiten entfallen. Die FDP-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Altona kritisiert die Planungen scharf und warnt vor den Folgen für Anwohner, Gastronomie und Besucher.

„Die Strandperle ist ein Stück Hamburger Identität. Wer die Erreichbarkeit verschlechtert und gleichzeitig massiv Parkplätze abbaut, gefährdet auch die Attraktivität dieses besonderen Ortes“, erklärt Katharina Blume, Fraktionsvorsitzende der FDP Altona.

Besonders kritisch sieht die FDP, dass die Verkehrsbehörde Stellplätze reduziert, obwohl viele Anwohner entlang der Elbchaussee gar keine Möglichkeit haben, auf ihren Grundstücken private Ersatzstellplätze zu schaffen. Zusätzliche Zufahrten oder Stellflächen sind in weiten Teilen planungsrechtlich nicht zulässig.

„Die Stadt nimmt den Menschen Stellplätze weg, verhindert aber gleichzeitig private Alternativen. Genau das ist der Unterschied zwischen ideologischer Verkehrsplanung und verantwortungsvoller Kommunalpolitik“, erklärt Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende

Die FDP kritisiert zudem, dass die tatsächliche Situation vor Ort offenbar bewusst ausgeblendet werde. Die vorhandenen – auch bislang geduldeten – Stellplätze seien für Anwohner, Gastronomie und Besucher unverzichtbar.

„Die Menschen vor Ort erleben derzeit vor allem Bevormundung statt Beteiligung. Verkehrspolitik funktioniert nicht gegen die Realität eines Quartiers. Was hier als verkehrliche Neuordnung bezeichnet wird, bedeutet faktisch vor allem eines: massiven Parkplatzabbau“, so Katarina Blume.

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