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Windkraft in der Feldmark: FDP fordert Kurswechsel des Senats

FDP-Fraktion Altona lehnt Windräder in der Sülldorfer/Rissener Feldmark ab – Klimaschutz braucht Akzeptanz, Augenmaß und verlässliche Planung

Die FDP-Fraktion Altona lehnt den Bau von Windkraftanlagen in der Sülldorfer/Rissener Feldmark ab. Die Feldmark ist kein planerischer Restposten, sondern ein ökologisch wertvoller Landschaftsraum, ein wichtiger Biotopverbund, ein landwirtschaftlich geprägter Freiraum und ein identitätsstiftender Teil des Hamburger Westens.
„Windkraftausbau braucht Augenmaß, Standortqualität und Akzeptanz. Wer in einer dicht besiedelten Großstadt ausgerechnet wertvolle Feldmarkflächen zum Ziel erklärt, macht es sich zu einfach. Klimaschutz darf nicht gegen Naturschutz und gute Stadtentwicklung ausgespielt werden“, erklärt Kristina von Ehren, Abgeordnete der FDP-Fraktion Altona.
Die Sülldorfer/Rissener Feldmark wurde über Jahrzehnte bewusst als zusammenhängender Freiraum gesichert. Mit dem Bebauungsplan Rissen 44/Sülldorf 18/Iserbrook 26 wurde ein mühsam erarbeiteter Ausgleich zwischen Landwirtschaft, Natur- und Artenschutz, Landschaftsentwicklung und Naherholung festgeschrieben. Diese langfristige planerische Grundentscheidung darf nicht durch eine grobschlächtige Flächenpolitik wieder aufgehoben werden.
Hinzu kommt: Windkraftanlagen wären kein punktueller Eingriff. Für Bau, Betrieb und Wartung wären schwerlastfähige Zuwegungen, Kranstellflächen, Netzanschlüsse und weitere technische Erschließungen erforderlich. Gerade in einem sensiblen Raum mit Knicks, Gräben, Biotopen und angrenzenden Schutzgebieten würde dies den Charakter der Feldmark dauerhaft verändern.
Besonders kritisch sieht die FDP-Fraktion, dass der Senat offenbar nicht bereit ist, alle rechtlichen und planerischen Alternativen ernsthaft auszuschöpfen. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz eröffnet grundsätzlich die Möglichkeit, Flächenbeitragswerte zwischen Bundesländern über Staatsverträge anzupassen. Gerade für einen Stadtstaat mit begrenzten Flächen und besonders hohen Nutzungskonflikten muss eine solche Prüfung selbstverständlich sein.
„Wenn es rechtlich möglich ist, mit Nachbarländern über Flächenbeiträge zu sprechen, dann darf Hamburg diesen Weg nicht vorschnell politisch vom Tisch wischen. Der Senat darf nicht so tun, als bliebe nur der Griff in die Feldmark. Gerade in einem Stadtstaat muss man intelligenter planen als mit dem Lineal über der Karte“, so von Ehren weiter.
Die FDP-Fraktion steht zum Ausbau erneuerbarer Energien. Gerade deshalb darf der Windkraftausbau nicht an Akzeptanz verlieren. Wer sensible Natur- und Landschaftsräume ohne überzeugende Abwägung in den Fokus nimmt, befeuert unnötig Konflikte und schwächt die Zustimmung zur Energiewende.
Die FDP-Fraktion fordert den Senat daher auf, auf Windvorrangflächen in der Sülldorfer/Rissener Feldmark zu verzichten, besser geeignete Standorte zu prüfen und Kooperationsmöglichkeiten mit angrenzenden Bundesländern transparent darzustellen.
„Erneuerbare Energien sind wichtig. Aber gute Energiepolitik beginnt nicht damit, bestehende Konflikte zu verschärfen und langfristige Planungsentscheidungen zu entwerten. Wer Akzeptanz will, muss nachvollziehbar planen, Alternativen prüfen und sensible Naturräume schützen“, erklärt von Ehren abschließend.

Kontakt:
Kristina von Ehren, Abgeordnete der FDP-Fraktion Altona
E-Mail: kristina.vonehren@fdp-altona.de
Mobil: +49 177 2900010

Foto: Yassir Abbas auf Pexels

Pressemitteilung der FDP Fraktion in der Bezirksversammlung Altona. Gut gemeint, nicht gut gemacht

Zu den Ergebnissen des Bürgerrats Mobilität in Blankenese erklärt die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Katarina Blume:

„Die Bürgerinnen und Bürger, die sich im Bürgerrat engagiert haben, verdienen Respekt und Anerkennung. Viele der eingebrachten Ideen sind konstruktiv, diskussionswürdig und zeigen, wie groß das Interesse an einer guten Zukunft für Blankenese ist.

Umso bedauerlicher ist es, dass die öffentliche Debatte nun vor allem von der Forderung nach einer weitgehenden Verkehrsberuhigung beziehungsweise Verdrängung des Verkehrs aus der Bahnhofstraße geprägt wird. Diese Forderung polarisiert und überlagert zahlreiche andere Vorschläge, über die man durchaus sachlich diskutieren könnte.

Die gestrige Vorstellung der Ergebnisse hat leider bestätigt, was viele Beteiligte bereits befürchtet hatten: Dieses Pilotprojekt wurde nicht mit der Konsequenz und den Ressourcen ausgestattet, die ein solches Verfahren benötigt. Wer neue Beteiligungsformate erproben will, muss sie professionell organisieren und finanziell solide hinterlegen. Bürgerbeteiligung auf Sparflamme ist kein Erfolgsmodell.

Die Ergebnisse legen nahe, dass bei der Steuerung, Moderation und fachlichen Begleitung des Verfahrens durchaus Verbesserungspotenzial bestand. Auch darüber muss nun offen gesprochen werden. Zu einer ehrlichen Bilanz gehören nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen sie entstanden sind.

Unabhängig davon bleibt unsere grundsätzliche Skepsis bestehen. Ausgerechnet Blankenese als Pilotstandort auszuwählen, halten wir weiterhin für einen Denkfehler. Kaum ein anderer Stadtteil Hamburgs verfügt über eine vergleichbar aktive Bürgergesellschaft. Vereine, Initiativen, Kirchengemeinden, Gewerbetreibende, Ehrenamtliche und engagierte Nachbarschaften prägen den Stadtteil seit Jahrzehnten.

Blankenese ist innovativ, zukunftsgewandt und offen für neue Ideen. Gerade deshalb braucht dieser Stadtteil keine künstlichen Parallelstrukturen, um Bürgerbeteiligung zu organisieren. Beteiligung findet hier seit Generationen statt.

Für die FDP ist zugleich vollkommen klar: Einer Verkehrsberuhigung der Bahnhofstraße in ihrer Funktion als Einkaufsstraße, Versorgungszentrum und zentralen Treffpunkt des Stadtteils werden wir nicht zustimmen. Die Bahnhofstraße ist das Herz Blankeneses. Ihre Erreichbarkeit für Kunden, Anwohner, Gewerbetreibende, Dienstleister und Besucher ist eine Grundvoraussetzung für ihre Lebendigkeit. Wer den Verkehr aus der Bahnhofstraße verdrängen will, schwächt am Ende genau die Strukturen, die Blankenese attraktiv und lebenswert machen.

Wir teilen ausdrücklich die Auffassung vieler engagierter Akteure vor Ort, dass die Ergebnisse nun ohne parteipolitische Verhärtungen und ohne vorschnelle Festlegungen diskutiert werden sollten. Gute Vorschläge verdienen eine faire Prüfung. Schlechte Vorschläge müssen kritisiert und verworfen werden dürfen.

Das Fazit fällt deshalb negativ aus: Ein Pilotprojekt, das organisatorisch, finanziell und konzeptionell hinter den eigenen Ansprüchen zurückgeblieben ist. Gut gemeint war es. Gut gemacht war es leider nicht.“

Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
📧 katarina.blume@fdp-hh.de
📞 0172 / 7188448

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FDP Altona alarmiert über drastischen Rückgang von Hygienekontrollen!

Die Zahl der Hygienekontrollen in gastronomischen Betrieben und im Lebensmittelhandel im Bezirk Altona ist in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Das geht aus einer Anfrage der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona hervor. Während 2023 noch 1.451 planmäßige Kontrollen durchgeführt wurden, waren es 2025 nur noch 977 – ein Rückgang um rund ein Drittel.

Besonders auffällig ist zudem die Entwicklung bei anlassbezogenen Kontrollen, also Überprüfungen aufgrund von Beschwerden oder konkreten Verdachtsfällen: Ihre Zahl sank von 74 im Jahr 2023 auf lediglich 24 im Jahr 2024. 2025 wurden 55 solcher Kontrollen durchgeführt.

„Lebensmittelhygiene ist keine Nebensache, sondern zentraler Verbraucherschutz“, erklärt Katarina Blume, FDP-Fraktion Altona. „Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass Speisen und Getränke in Restaurants, Imbissen, Cafés oder Supermärkten hygienisch einwandfrei angeboten werden.“

Die FDP betont ausdrücklich, dass die große Mehrheit der gastronomischen Betriebe verantwortungsvoll arbeite und hohe Standards einhalte. Gerade diese Betriebe hätten ein berechtigtes Interesse an funktionierenden Kontrollen und fairen Wettbewerbsbedingungen.

„Wer sauber arbeitet und in Qualität investiert, darf nicht gegenüber schwarzen Schafen benachteiligt werden“, so Blume weiter.

Nach Angaben des Bezirksamts stehen inzwischen weniger personelle Kapazitäten für Routinekontrollen zur Verfügung. Zudem könne nicht nachvollzogen werden, ob vorgesehene Kontrollintervalle tatsächlich eingehalten wurden. Die personellen Ressourcen wurden in den vergangenen Jahren reduziert; gleichzeitig kam es zu unbesetzten Stellen und langfristigen Ausfällen.

„Wenn Hygienekontrollen deutlich seltener stattfinden, steigt das Risiko, dass Probleme zu spät erkannt werden. Das kann gesundheitliche Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher haben – von Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu Lebensmittelvergiftungen.“

Auch das Bezirksamt selbst sieht weiteren Handlungsbedarf und verweist auf notwendige Verbesserungen bei personeller und finanzieller Ausstattung.

Die FDP-Fraktion fordert deshalb eine Stärkung der Lebensmittelüberwachung in Altona. Regelmäßige und wirksame Kontrollen seien ein elementarer Bestandteil des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und zugleich wichtig für das Vertrauen in den Wirtschaftsstandort und die vielen seriös arbeitenden Betriebe im Bezirk.

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Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
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Parkplatzabbau ohne Alternativen: FDP kritisiert Verkehrsbehörde.

Im Zuge der geplanten verkehrlichen Neuordnung der Elbchaussee zwischen Parkstraße und Liebermannstraße sollen zahlreiche Parkmöglichkeiten entfallen. Die FDP-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Altona kritisiert die Planungen scharf und warnt vor den Folgen für Anwohner, Gastronomie und Besucher.

„Die Strandperle ist ein Stück Hamburger Identität. Wer die Erreichbarkeit verschlechtert und gleichzeitig massiv Parkplätze abbaut, gefährdet auch die Attraktivität dieses besonderen Ortes“, erklärt Katharina Blume, Fraktionsvorsitzende der FDP Altona.

Besonders kritisch sieht die FDP, dass die Verkehrsbehörde Stellplätze reduziert, obwohl viele Anwohner entlang der Elbchaussee gar keine Möglichkeit haben, auf ihren Grundstücken private Ersatzstellplätze zu schaffen. Zusätzliche Zufahrten oder Stellflächen sind in weiten Teilen planungsrechtlich nicht zulässig.

„Die Stadt nimmt den Menschen Stellplätze weg, verhindert aber gleichzeitig private Alternativen. Genau das ist der Unterschied zwischen ideologischer Verkehrsplanung und verantwortungsvoller Kommunalpolitik“, erklärt Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende

Die FDP kritisiert zudem, dass die tatsächliche Situation vor Ort offenbar bewusst ausgeblendet werde. Die vorhandenen – auch bislang geduldeten – Stellplätze seien für Anwohner, Gastronomie und Besucher unverzichtbar.

„Die Menschen vor Ort erleben derzeit vor allem Bevormundung statt Beteiligung. Verkehrspolitik funktioniert nicht gegen die Realität eines Quartiers. Was hier als verkehrliche Neuordnung bezeichnet wird, bedeutet faktisch vor allem eines: massiven Parkplatzabbau“, so Katarina Blume.

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Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
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Keine Verbotsdebatten, sondern Lösungen für die Schanze

Die FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona bringt am Donnerstag ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sauberkeit und Aufenthaltsqualität in der Sternschanze ein.
Für die Liberalen ist klar: Die Schanze ist kein Problemviertel – sie ist ein Erfolgsfall. Ein lebendiges Quartier mit besonderer Dynamik, das genau deshalb bessere Organisation braucht.
„Die Sternschanze ist kein Problemfall, sondern ein Erfolgsquartier mit besonderen Anforderungen“, sagt Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende der FDP in Altona. „Wir wollen keine Verbotsdebatten, sondern Lösungen, die funktionieren.“
Aus Sicht der FDP ist die Lage ernst: Für viele Anwohnende ist die Situation bereits heute kaum noch hinnehmbar. Gleichzeitig drohen ohne gezieltes Gegensteuern pauschale Eingriffe, die dem Charakter des Viertels nicht gerecht werden.
„Wir stehen an einem Punkt, an dem der Sozialraum bereits sichtbar aus dem Gleichgewicht geraten ist“, so Blume. „Die Schanze soll so bleiben, wie sie ist – aber sie muss besser organisiert werden.“
Kern des Antrags ist ein abgestimmtes Vorgehen mit klar verteilter Verantwortung.
Vorgeschlagen werden unter anderem:
• eine stärkere Einbindung der vor Ort tätigen Betriebe in die Verantwortung für ihr direktes Umfeld
• die Prüfung eines zeitlich und räumlich begrenzten Glasflaschenverbots an besonders belasteten Orten
• mehr quartiersbezogene Lösungen gemeinsam mit lokalen Akteuren, etwa durch ein besser organisiertes Mehrweg- und Rückgabesystem im Quartier sowie gezielte Maßnahmen an Hotspots.
„Wer hier Umsatz macht, muss auch Verantwortung für das Umfeld übernehmen“, so Blume. „Und gleichzeitig gilt: Freiheit und Feiern gehören zur Schanze – aber sie brauchen auch Verantwortung von allen, die hier unterwegs sind.“
Ziel ist es, kurzfristig spürbare Verbesserungen zu erreichen und die Situation vor Ort insgesamt zu stabilisieren.
„Die Schanze muss für alle funktionieren – fürs Feiern, für die Gastronomiebetriebe und für ein gutes Leben vor Ort“, so Blume.
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Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
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30.000 Quadratmeter Stillstand: FDP drängt auf Neustart am UCI-Kino

„Stillstand am ehemaligen UCI-Kino wird weder der Lage noch dem Potenzial dieser Fläche gerecht“, sagt Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona. „Dieser prominente Standort darf nicht dauerhaft ungenutzt bleiben.“
Die FDP-Fraktion fordert endlich eine Initiative der bezirklichen Wirtschaftsförderung für die Nachnutzung der ehemaligen Kinofläche im Othmarschen Park. Mit einem Antrag fordert sie das Bezirksamt auf, aktiv Gespräche anzustoßen und konkrete Entwicklungsperspektiven zu prüfen.
Die rund 30.000 Quadratmeter große Fläche steht seit 2024 leer; bislang ohne erkennbare Bewegung hin zu einer neuen Nutzung.
Aus Sicht der FDP hat der Leerstand spürbar negative Auswirkungen: Er schwächt die Entwicklung des Standorts und seines Umfelds und birgt zugleich das Risiko eines schleichenden Substanzverlusts der Immobilie. Andere Städte entwickeln vergleichbare Flächen deutlich schneller.
„Wir haben hier eine der größten Gewerbebrachen in Altona und gleichzeitig eine enorme Nachfrage nach neuen Freizeit- und Bewegungsangeboten“, so Blume weiter.
Die FDP sieht insbesondere Chancen für Trendsportarten und Freizeitangebote, von Padel über Boulder bis hin zu innovativen Indoor-Konzepten für Familien und Gesundheit. Im Hamburger Westen fehlen für Jugendliche, Familien und Senioren attraktive Indoor-Angebote.
„Vor dem Hintergrund, das Hamburg sich als Sportstadt weiterentwickelt und eine Olympiabewerbung engagiert diskutiert, brauchen wir auch vor Ort attraktive Angebote für Bewegung und Freizeit. Diese Fläche bietet dafür ideale Voraussetzungen.“
Die FDP betont, dass es nicht um Eingriffe in die Rechte des Eigentümers geht, vielmehr um eine aktive Rolle des Bezirks als Vermittler und Impulsgeber.
Über den Antrag wird die Bezirksversammlung am kommenden Donnerstag beraten.
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Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
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„freiRaum Ottensen“: Viel Eigenlob für Freiraumplanung - FDP bleibt kritisch

Mit dem Baustart des Projekts „freiRaum Ottensen“ verschärft sich nach Ansicht der FDP-Altona die ohnehin angespannte Verkehrssituation im Stadtteil weiter.

„Ottensen wird hier zum Experimentierfeld einseitiger Verkehrspolitik – und die Leidtragenden sind Anwohner, Gewerbetreibende und Besucher“, erklärt Katarina Blume, FDP-Fraktionsvorsitzende.

Schon heute sei der Stadtteil durch zahlreiche Baustellen und Umleitungsverkehre stark belastet. „Wer in dieser Situation ein weiteres Großprojekt startet, setzt Ottensen einem unnötigen Stresstest aus“, so die FDP weiter.

Besonders kritisch sehen die Freien Demokraten die gezielte Verdrängung des Autoverkehrs: „Verkehr verschwindet nicht, er wird verlagert – und zwar in die umliegenden Straßen. Das ist keine Lösung, sondern eine Verlagerung des Problems.“

Hinzu komme, dass das Kerngebiet Ottensen gerade in den Sommer- und Herbstmonaten regelmäßig stark frequentiert sei. So findet auf dem Spritzenplatz ganzjährig der beliebte Wochenmarkt statt, dienstags und freitags als klassischer Wochenmarkt sowie mittwochs und samstags mit ergänzenden Marktformaten. Darüber hinaus ziehen Veranstaltungen wie die altonale, das STAMP Festival, mehrere verkaufsoffene Sonntage sowie der Altonaer Blaulicht- und Ehrenamtstag regelmäßig tausende Besucher in das Quartier. Zusätzliche Baustellenbelastungen in dieser Zeit seien daher besonders problematisch.

Auch für den Einzelhandel zeichnet sich aus Sicht der FDP ein klares Risiko ab: „Erschwerte Lieferverkehre und eine schlechtere Erreichbarkeit treffen vor allem kleine Betriebe hart. Wer die Infrastruktur zurückbaut, gefährdet die wirtschaftliche Vielfalt Ottensens.“

Die FDP-Fraktion Altona stellt zudem den grundsätzlichen Ansatz des Projekts infrage:
„Ottensen ist längst ein lebendiger, vielfältiger und lebenswerter Stadtteil. Dafür braucht es keinen politisch verordneten Komplettumbau. Wir brauchen pragmatische Lösungen statt ideologischer Prestigeprojekte.“

Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
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Transparente Einbindung des Arbeitskreises "Ortskern Blankenese" in die weitere Beratung der Ergebnisse des Bürgerrates Mobilität Antrag der FDP-Fraktion

Mit Beschluss der Bezirksversammlung wurde im Jahr 2024 ein Bürgerrat zur
Mobilitätsentwicklung unter Einbeziehung des Arbeitskreises im Kerngebiet Blankenese
eingesetzt. Ziel dieses Beteiligungsformates war es, durch ein Losverfahren eine möglichst
breite und vielfältige Beteiligung der Bevölkerung sicherzustellen und zusätzliche Impulse für
die politische Entscheidungsfindung zu gewinnen.
Bürgerräte mögen eine sinnvolle Ergänzung der repräsentativen Demokratie darstellen, sie
ersetzen jedoch weder bestehende Beteiligungsstrukturen noch etablierte Gremien im Stadtteil.
Im Ortskern Blankenese existiert seit vielen Jahren ein kontinuierlich arbeitender, durch die
Bezirksversammlung eingebundener Arbeitskreis, in dem sich Vertreterinnen und Vertreter
lokaler Initiativen, Institutionen, der Kirche sowie der Kommunalpolitik regelmäßig mit Fragen
der Entwicklung des Ortskerns befassen und Empfehlungen erarbeiten.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar und politisch nicht überzeugend, dass
dieser Arbeitskreis im bisherigen Verfahren des Bürgerrates offenbar nicht systematisch
einbezogen wurde. Gerade angesichts der Zielsetzung des Bürgerrates – nämlich die
Einbindung lokaler Expertise und Perspektiven – wäre eine frühzeitige Beteiligung dieses
Gremiums naheliegend gewesen. Spätestens mit Vorliegen der Ergebnisse des Bürgerrates ist
es aus Gründen der Transparenz, der Nachvollziehbarkeit und der Qualität der politischen
Entscheidungsfindung geboten, dem Arbeitskreis die Möglichkeit zur Befassung einzuräumen.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Infragestellung des Bürgerrates, sondern um eine
sinnvolle Verzahnung bestehender und neuer Beteiligungsformate.
In dem Bewusstsein, dass Bürgerräte die politische Entscheidungsfindung lediglich beratend
unterstützen und die abschließende Bewertung weiterhin bei den gewählten Gremien liegt, ist
es umso wichtiger, alle relevanten lokalen Akteure angemessen einzubinden

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Wolf in Altona- FDP kritisiert reflexhafte Debatte und fordert bessere Abläufe.

Nach dem Vorfall mit einem Wolf in den Elbvororten und dem Beißvorfall im Zentrum von Altona mahnt die FDP-Fraktion zu einer sachlichen, aber klaren Aufarbeitung. Für die Liberalen steht fest: Der Vorfall ist ernst – aber kein Anlass für vorschnelle politische Reflexe.

Über Stunden hinweg wurde das Tier mehrfach im Bezirk Altona gemeldet und konnte dennoch durch dicht besiedelte Quartiere streifen. Für die FDP-Fraktion stellt sich daher vor allem eine Frage: Haben die bestehenden Meldewege und Reaktionsketten in dieser Situation funktioniert?

„Wir sollten diesen Vorfall weder dramatisieren noch bagatellisieren. Aber wir müssen ihn ernst nehmen. Wenn ein Wildtier über längere Zeit durch Wohngebiete läuft und mehrfach gemeldet wird, dann darf es nicht bei Einzelmeldungen bleiben – dann braucht es eine klare, koordinierte Reaktion“, erklärt Katarina Blume , Fraktionsvorsitzende der FDP in Altona.

Besonders kritisch sei, dass Hinweise aus der Bevölkerung offenbar nicht ausreichend schnell gebündelt und bewertet wurden. Gerade in einer Großstadt wie Hamburg müsse sichergestellt sein, dass wiederholte Sichtungen automatisch zu einer abgestimmten Lageeinschätzung führen.

„Man muss sich nur vorstellen, das Tier wäre über einen Kinderspielplatz gelaufen. In so einer Situation kann niemand vorhersagen, wie Kinder reagieren – und auch nicht, wie ein verunsichertes Tier. Genau deshalb kommt es auf Geschwindigkeit und klare Abläufe an“, so Blume.

Zugleich kritisiert die FDP-Fraktion die politische Debatte: Der reflexartige Ruf nach schärferen Maßnahmen oder pauschaler Bejagung helfe in der aktuellen Lage nicht weiter.

„Jetzt vorschnell Schuldige zu suchen oder einfache Lösungen zu präsentieren, greift zu kurz. Der Hinweis, ein Wolf sei scheu, reicht aber genauso wenig aus, wenn wir sehen, wie ein Tier in einer Stresssituation reagiert. Entscheidend ist, dass wir aus diesem Vorfall die richtigen Schlüsse ziehen.“

Aus Sicht der FDP-Fraktion ist es jetzt wichtig, die bestehenden Meldewege, Zuständigkeiten und Reaktionsketten im Umgang mit Wildtier-Sichtungen in der Stadt gründlich zu überprüfen und – wo nötig – anzupassen. Ziel muss sein, vergleichbare Situationen künftig frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen, bevor es zu gefährlichen Begegnungen kommt.

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Katarina Blume
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Elterngeld: Familien in Altona warten am längsten – Bezirksamtsleitung bleibt untätig

Elterngeld: Familien in Altona warten am längsten – Bezirksamtsleitung bleibt untätig

Altona – Familien im Bezirk Altona warten im Schnitt über 110 Tage auf ihr Elterngeld. Das ist fast doppelt so lange wie der Hamburger Durchschnitt von rund 64 Tagen.

„Altona lässt junge Eltern mit diesem Problem allein.“

Für Katarina Blume, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona, ist das ein unhaltbarer Zustand – und auch ein klares Führungsproblem im Bezirksamt.

„Schon die Bearbeitungszeiten in Hamburg insgesamt sind für viele Familien zu lang. Aber dass ausgerechnet Altona noch einmal deutlich schlechter abschneidet als andere Bezirke, ist schlicht nicht akzeptabel“, sagt Blume.

Die Geburt eines Kindes ist für Familien eine besondere Zeit – gleichzeitig aber auch eine Phase großer Veränderungen. Ein Einkommen fällt weg, neue Ausgaben entstehen, vieles muss neu organisiert werden. Gerade deshalb soll das Elterngeld schnell finanzielle Sicherheit geben. Wenn Eltern stattdessen monatelang auf die Auszahlung warten müssen, führt das zu erheblicher Unsicherheit.

Ein zusätzliches Problem ist der massiv gestiegene bürokratische Aufwand bei der Antragstellung: Während der Elterngeldantrag früher vergleichsweise kompakt war, umfasst er heute vielfach mehr als 20 Seiten. Die Vereinfachung dieser Verfahren muss auf Bundesebene erfolgen – erste Schritte zur Digitalisierung sind in Hamburg bereits angestoßen, müssen aber konsequent weitergeführt werden.

Nach aktuellen Zahlen befinden sich im Bezirk Altona zudem 126 Elterngeldanträge länger als drei Monate in Bearbeitung. Für viele Eltern – häufig gut ausgebildete Frauen und Männer mitten im Berufsleben – bedeutet das, dass sie in einer ohnehin herausfordernden Lebensphase ohne die eingeplante Unterstützung auskommen müssen.

Besonders kritisch bewertet die FDP-Fraktion, dass der Bezirksamtsleiter bereits im Rahmen seiner Bewerbung bei einer öffentlichen Veranstaltung auf die Problematik angesprochen wurde. Damals äußerte er gegenüber anwesenden Eltern sein Bedauern über die langen Bearbeitungszeiten und kündigte an, sich zügig um Verbesserungen zu kümmern. Monate später ist jedoch keine spürbare Entlastung eingetreten.

„Wer öffentlich zusagt, ein Problem schnell zu lösen, muss sich auch daran messen lassen. Dass sich die Situation über Monate nicht verbessert hat, ist ein deutliches Zeichen mangelnder Prioritätensetzung und Führung“, so Blume.

Die FDP bringt deshalb in der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung Altona einen Antrag ein, um die Situation zu verbessern. Gefordert werden mehr Personal in der Elterngeldstelle, kurzfristige Unterstützung für besonders belastete Bezirke sowie endlich vollständig digitalisierte Verfahren, damit Anträge schneller bearbeitet werden können.

„Eltern brauchen in dieser Phase Planungssicherheit – keine monatelangen Wartezeiten. Und sie brauchen eine Verwaltung, die hält, was ihre Leitung verspricht.“

Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
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