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FDP Altona: Büro zu Wohnen ermöglichen – ohne neue Bürokratie

Die FDP-Fraktion Altona will leerstehende Büroflächen dort in Wohnraum umwandeln, wo dies sinnvoll und verträglich möglich ist. Mit einem eigenen Alternativantrag setzt sie dabei auf konkrete Umnutzungen statt neuer Verwaltungsaufgaben. Während die LINKE ein Leerstandskataster für Gewerbeimmobilien vorbereiten möchte, soll das Bezirksamt nach dem Vorschlag von Volt selbst mindestens drei Büroobjekte auswählen und deren Umnutzung detailliert untersuchen.
Constantin Jebe, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Altona:
„Wir brauchen dringend mehr Wohnungen in Altona. Aber das von den LINKEN geforderte Leerstandskataster schafft noch keine einzige Wohnung. Und das Bezirksamt sollte auch nicht zum Projektentwickler werden, der selbst Immobilien auswählt, Umbaukosten untersucht und Wirtschaftlichkeitslücken prüft. Wenn Eigentümer umwandeln wollen, sollten wir schnell prüfen, Spielräume nutzen und wo möglich den Bau-Turbo einsetzen.“
Zugleich will die FDP bei neuen Bebauungsplänen Wohnen und Arbeiten stärker zusammendenken und dysfunktionale Gewerbegebiete als mögliche Wohnungsbaupotenziale berücksichtigen.
Constantin Jebe weiter:
„Nicht jedes Büro ist automatisch eine gute Wohnung. Funktionierendes Gewerbe müssen wir schützen. Aber wo Gewerbestandorte ihre Funktion dauerhaft verloren haben, sollten wir offen für eine neue Nutzung sein. Weniger Bürokratie, mehr Pragmatismus und mehr Wohnraum – darum geht es uns.“

Kontakt für Rückfragen:
Constantin Jebe
stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
📧 constantin.jebe@fdp-altona.de
📞 0162 / 710 95 27