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Veloroute gestoppt — Schluss mit den Stresstests für die Waitzstraße

Veloroute gestoppt — Schluss mit den Stresstests für die Waitzstraße

Anwohner im Stadtteil Othmarschen und Gewerbetreibende im kleinen Einkaufszentrum Waitzstraße sind Kummer gewohnt. Das kleine Subzentrum, das tief im Stadtteil verwurzelt ist und sich größtenteils durch inhabergeführte Geschäfte und eine hohe Dichte an Arztpraxen auszeichnet ist seit Jahren immer wieder neuen Stresstests durch parallel stattfindende Großbaustellen im direkten Umfeld ausgesetzt. Hinzu kommen rätselhafte Ein- bzw. Ausparkunfälle in deren Folge die Einkaufsstraße immer wieder überregional in den Schlagzeilen landete.
Nachdem die Pläne des Altonaer Bezirksamt öffentlich wurden, zusätzlich zu den bereits bestehenden Baustellen im Umfeld die Weiterführung der Veloroute 1 entlang der Reventlowstraße umzusetzen, ist das Maß voll und die Betroffenen gehen auf die Barrikaden.
Unterstützung bekamen sie gestern Abend im bezirklichen Verkehrsausschuss von den politischen Vertretern fast aller Fraktionen, die einem Antrag der FDP beitraten. Dieser fordert die Verwaltung auf, die Baumaßnahme so lange zurückzustellen, bis die Baustellen in der unmittelbaren Umgebung (A7 Deckel/ Fernwärmetrasse/ Umbau Elbchaussee) fertiggestellt sind, oder zumindest gewährleistet ist, dass sie keine verkehrlichen Behinderungen mehr auslösen.

Dazu Katarina Blume, Stellv. Landesvorsitzende FDP Hamburg und Vorsitzende FDP- Fraktion Altona:

„Ein Bündnis der Vernunft aus FDP, SPD, CDU und Linken konnte diese chaotische Planung gestern stoppen. Die Leidtragenden der unkoordinierten Verkehrsplanungen sind immer die Anwohnenden und die lokale Wirtschaft. Die Waitzstraße hat eine wichtige Funktion für den Hamburger Westen und muss geschützt werden. Es geht hier um viele Existenzen. Die Abgeordneten vor Ort sind gewählt, um die Belange der Altonaer zu vertreten. Sie sind nicht die Erfüllungsgehilfen für den grünen Verkehrssenator, der scheinbar vorrangig seinen Leistungsnachweis in Veloroutenmetern im Fokus hat. Der Stadtteil leidet schon jetzt massiv unter den Belastungen durch Maßnahmen, auf die der Bezirk keinen Einfluss hat. Wer jetzt eine weitere bezirkliche Maßnahme gegen die Bürgerinnen und Bürger durchsetzen will stärkt nicht das Vertrauen in die Politik.“
Kontakt:
Katarina Blume
Stellv. Landesvorsitzende FDP Hamburg
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
FDP-Fraktionsvorsitzende
info@katarina-blume.de
Phone 0172-7188448