Die FDP-Fraktionsvorsitzende Katarina Blume, kritisiert die geplante sechswöchige Sperrung im Zuge der Erneuerung der Sternbrücke scharf.
„Die Stresemannstraße ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Hamburgs. Tausende Pendlerinnen und Pendler sind jeden Tag auf diese Achse angewiesen. Wer glaubt, eine sechswöchige Sperrung werde ohne massive Folgen bleiben, unterschätzt die Auswirkungen gewaltig.“
Gerade beim Schwerlastverkehr droht Chaos. Die Erfahrung zeigt, dass viele Fahrzeuge zunächst ihren Navigationssystemen folgen. Darauf hat die Verkehrsbehörde kaum Einfluss. Es ist absehbar, dass sich Staus und Fehlverkehre weit über den eigentlichen Baustellenbereich hinaus ausbreiten werden.
Sechs Wochen sind für eine der wichtigsten Verkehrsadern Hamburgs eine enorme Belastung. Es drängt sich die Frage auf, warum diese Arbeiten nicht in einem deutlich kürzeren Zeitraum organisiert werden konnten.
Großbaustellen werden selten früher fertig als geplant. Deshalb fürchte ich, dass die angekündigten sechs Wochen am Ende nicht das letzte Wort sein.
Die Verkehrsbehörde muss jetzt erklären, wie sie verhindern will, dass Hamburg in eine Staukatastrophe gerät. Bislang sehe ich mehr Zweckoptimismus als belastbare Antworten.“
Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
📧 katarina.blume@fdp-hh.de
📞 0172 / 7188448