Im Zuge der geplanten verkehrlichen Neuordnung der Elbchaussee zwischen Parkstraße und Liebermannstraße sollen zahlreiche Parkmöglichkeiten entfallen. Die FDP-Fraktionsvorsitzende im Bezirk Altona kritisiert die Planungen scharf und warnt vor den Folgen für Anwohner, Gastronomie und Besucher.
„Die Strandperle ist ein Stück Hamburger Identität. Wer die Erreichbarkeit verschlechtert und gleichzeitig massiv Parkplätze abbaut, gefährdet auch die Attraktivität dieses besonderen Ortes“, erklärt Katharina Blume, Fraktionsvorsitzende der FDP Altona.
Besonders kritisch sieht die FDP, dass die Verkehrsbehörde Stellplätze reduziert, obwohl viele Anwohner entlang der Elbchaussee gar keine Möglichkeit haben, auf ihren Grundstücken private Ersatzstellplätze zu schaffen. Zusätzliche Zufahrten oder Stellflächen sind in weiten Teilen planungsrechtlich nicht zulässig.
„Die Stadt nimmt den Menschen Stellplätze weg, verhindert aber gleichzeitig private Alternativen. Genau das ist der Unterschied zwischen ideologischer Verkehrsplanung und verantwortungsvoller Kommunalpolitik“, erklärt Katarina Blume, Fraktionsvorsitzende
Die FDP kritisiert zudem, dass die tatsächliche Situation vor Ort offenbar bewusst ausgeblendet werde. Die vorhandenen – auch bislang geduldeten – Stellplätze seien für Anwohner, Gastronomie und Besucher unverzichtbar.
„Die Menschen vor Ort erleben derzeit vor allem Bevormundung statt Beteiligung. Verkehrspolitik funktioniert nicht gegen die Realität eines Quartiers. Was hier als verkehrliche Neuordnung bezeichnet wird, bedeutet faktisch vor allem eines: massiven Parkplatzabbau“, so Katarina Blume.
Kontakt für Rückfragen:
Katarina Blume
Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Altona
Abgeordnete der Bezirksversammlung Altona
📧 katarina.blume@fdp-hh.de
📞 0172 / 7188448